| Autor |
|
|
|
|
| 167 Beiträge - Hardcoreposter
|
 |
|
Nach dem was ich hier lese, dürften einige von euch an den Vorlesungsfolien der TUM "Aerodynamik von Hochleistungsfahrzeugen" interessiert sein, insbesondere 7. Fahrzeugfront / -heck, Unterboden und Diffusor
und
8. Motorfrischluft / -kühlung, Bremsenkühlung
und
9. Leitbleche, Rad-/Radhaus .
Siehe auch von der Uni Siegen:
Vorlesungsunterlagen zu Strömungstechnik und ...ahrzeugbau
Der Sog vom Unterboden als maßgeblich treibende Kühlung wird durch mehr Platz im Motorraum schlechter (Wirbel und mangelnder Unterdruck).
Große Einlaßöffungen an der Front können kontraproduktiv sein.
Die Frischluftzuleitung über den Turbo braucht sicher weniger Rohrquerschnitt als die Abgasanlage: um 1 L Benzin zu verbrennen werden 9 500 L Luft benötigt, diese machen aber 13 000 L Abgase - berücksichtigen wir die hohe Abgastemperatur dann sind es gar eher so an die 24 000 L!
Warum die Stege der Ladekühler nicht strömungsgünstig sondern als breite, scharfkantige Stege geformt werden erschließt sich mir nicht - ist wohl nur billiger. Die Kanten machen Wirbel am Eingang der Kühlrippen und engen den effektiven Querschnitt für die Durchströmung ein. Die Stegbreite erhöht den Stau vor den Kühlrippen und reduziert so den hydraulischen Querschnitt. Besser mehr Stege mit kleinerer Breite. Ebenso ist die kleinere Strömungsgeschwindigkeit vom Turbo bei LLK mit mehreren engeren Kühlkanälen kleiner (und damit die Luftdichte höher), die Verteilung besser, die Kühlfläche höher, insgesamt günstiger.
Aber ich bleib eh bei Serie ...
|
| Beitrag vom 07.06.2018 - 18:28 |
|
| Folgenden Benutzern gefällt das: |
|